Das ehemalige Reichskriegsgericht, Reichsmilitärgericht und Kammergericht wurde 1908-1910 von Heinrich Kayser und Karl von Großheim erbaut. Hier befanden sich von 1910 bis 1920 das Reichskriegsgericht, danach bis 1939 das Reichswirtschaftsgericht und das Kartellgericht und bis 1946 dann das Reichskriegsgericht. Dieses war der höchster Gerichtshof der NS-Wehrmachtsjustiz, zuständig für Hoch- und Landesverrat von Militärangehörigen, Kriegsverrat und Wehrdienstverweigerung aus religiösen Gründen, Spionage, Wirtschaftssabotage und Wehrkraftzersetzung. In dieser Zeit wurden mehr als 1400 Todesurteile gesprochen. Ab dem Jahre 1951 war das Gebäude der Dienstsitz des Kammergerichtes Berlin/West, welches sich heute wieder am Kleistpark befindet. Der letzte Mieter war bis zum Umzug nach Leipzig der 5. Senat des Bundesgerichtshofes.
ca. 8.000qm Massivparkett in verschiedenen Holzarten und Holzgößen sowie Objekt - Laminatboden für ein im Haus zusätzlich integriertes altersgerechtes betreutes Wohnen
GRASSI! Museum Leipzig
ca. 6.000qm Stabparkett Eiche Naturell geölt als Schiffsboden mit Schattenfugen zur Wand sowie Sonderparkett - Intarsienarbeiten im römischen Saal und in der Pfeilerhalle Mehr Informationen & Bilder unter: www.grassimuseum.de
In Anwesenheit von
Dr. Thomas de Maiziére, Minister und Chef des Bundeskanzleramtes
Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Prof. Dr. Sybille Ebert-Schifferer, Direktorin der Bibliotheca Hertziana/ Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom sowie Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.
Tropical Island, bei Berlin
Eine Baustelle der Superlative in den Tropen - einfach ohne Worte !!! Es erfolgte der Einbau von tropischen zertifizierten Hölzern und speziellen Amtico - Bodenbelägen.
Mövenpick Restaurant Berlin im Europacenter am Ku´Damm
Dieses Projekt wurde von einer italienischen Stararchitektin geleitet und nach ganz klaren Linien & Farben umgesetzt. Eine Fußbodenerstellung in weiß und schwarz war der Plan.
ca. 400qm Landhausdielen Eiche gebürstet & weiss geölt
ca. 150qm Wenge Hochkantlamellenparkett geölt
Angerburger Allee in Berlin
ca. 40.000qm Entfernung von alten Belägen und Altparkett
ca. 40.000qm Neuverlegung mit Laminat & Parkett ( Massiv & Fertigparkett )
Wettiner Straße in Leipzig
ca. 1.000qm Neuverlegung von Massiv Stabparkett Eiche Natur als Fischgräte und Schiffsboden
Historische Mühle Schloss Sanssouci
Historische Mühle hinter den Neuen Kammern, Standort seit 1739, mehrfach um- und aufgebaut. Die erste Bockwindmühle auf dem Bornsredter Höhenzug entstand auf Initiative König Friedrich Wilhelm I., der damit die Versorgung in der Stadt Potsdam verbessern wollte. Die Mühle nahm ihre Arbeit 1739 auf.
Die Historische Mühle ist durch die Legende vom Müller und König weltbekannt. Danach soll dem König Friedrich II. (der Große) das ständige Geklapper der Windmühle gestört haben. Er hat nach dieser Sage dem Müller deshalb den Kauf angeboten, was dieser aber ablehnte. Der Alte Fritz soll darauf erbost reagiert haben:
"Weiß Er denn nicht, dass ich ihm Kraft meiner königlichen Macht die Mühle wegnehmen kann, ohne auch nur einen Groschen dafür zu bezahlen ?"
Unerschrocken habe der Müller geantwortet: "Gewiss, Eure Majestät, das könnten Euer Majestät wohl tun, wenn es - mit Verlaub gesagt - nicht das Kammergericht in Berlin gäbe !"
Ob es sich so zugetragen hat ist fraglich, die Sage jedoch ist ein Zeugnis für den Glauben des damaligen Volkes an die Gerechtigkeit seines Königs Friedrich dem Großen.
Der zweite Neubau einer Galerieholländermühle wurde auf eigene Kosten König Friedrich Wilhelm II. 1787 - 91 von dem holländischen Baumeister van der Bosch und dem Mühlenbaumeister Carl Friedrich Vogel errichtet.
Es ist eine Galerien-Windmühle nach niederländischem Vorbild. Ihr Betrieb wurde um 1860 eingestellt. Danach wurde die Mühle als historisches Objekt zur Besichtigung freigegeben. Achtzig Jahre später, im April 1945, brannte die Mühle während der Panzerkämpfe des II. Weltkrieges (1939 - 1945) im Park von Sanssouci bis auf das Sockelgeschoss ab. Die dritte Mühle wurde 1983 - 1993 nach der Bauweise um 1800 neu errichtet und ist seitdem wieder zu besichtigen. Seit 2003 kann hier wieder Getreide zu Mehl verarbeitet werden.
Kaiserin Augusta Stift in Potsdam
Die Kaiserin-Augusta-Stiftung unterhielt ein Heim für hilfsbedürftige Kinder. Die Stiftung war ursprünglich eingerichtet worden, um den Kriegswaisen von 1871/72 ein Zuhause zu geben. Der große Komplex Am Neuen Garten wurde von 1900 bis 1902 durch den Architekten A.Kickton errichtet. In den Gebäuden befanden sich Wohn- und Schlafräume für Mädchen, die Erzieherinnen und das Personal. Des weiteren gab es einen Speisesaal, eine Turnhalle, ein Krankenhaus und eine Kapelle. Letztere wurde durch den KGB als Militärgericht genutzt.
Das Gebäude im neugotischen Stil erinnert an eine normannische Trutzburg. Die Namensgeberin und Patronin, Auguste Victoria, war die Gattin von Kaiser Wilhelm I., der 1888 verstorben war. Das schönste Zimmer im Stift stand zu ihrer Verfügung.
Der KGB hatte die Gebäude der Stiftung beschlagnahmt. Dafür zahlte die Stadtverwaltung Potsdam eine Miete an die Stiftung, aus der sie Ausbildungsstätten im kirchlich-diakonischen Bereich förderte.
Von der ehemaligen KGB - Zentrale für Europa in der " verbotenen Stadt " mitten in Potsdam zum exquisiten Wohnpark mit Erlebnis -& Wohlfühlfaktor. Als einmalige Eigentumswohnungen mitunter an sehr bekannte Prominente aus Rundfunk -und Fernsehen erworben. Namen können und wollen wir aus Respekt & Rücksicht unseren Kunden gegenüber nicht erwähnen.
ca. 3.000qm Massivparkett in verschiedensten Holzarten und Materialgößen
Liebermann - Villa in Berlin Wannsee
1909 ließ sich Max Liebermann ein Sommerhaus am Wannsee bauen, das er stolz sein „Schloß am See“ nannte. Hier fand er die nötige Ruhe von dem Betrieb der Großstadt und die entscheidenden Motive für sein Spätwerk. Mehr als 200 Gemälde entstanden in dem nach eigenen Ideen gestalteten fast 7000 Quadratmeter großen Garten.
Im Jahr 1940 wurde die Witwe Liebermanns zum Verkauf des Anwesens an die Reichspost gezwungen, woraufhin das Haus eine lange Geschichte wechselvoller Nutzung erlebte.
Heute sind Haus und Garten wieder sorgfältig restauriert und erstrahlen in alter Pracht. Neben einer Dauerausstellung mit Gemälden des Künstlers bietet das Haus kleinere thematische Sonderausstellungen zum Werk Liebermanns und seiner Zeitgenossen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die in Wannsee entstandenen Bilder.Das gibt den Besuchern die einmalige Möglichkeit, die Werke Liebermanns am Ort ihrer Entstehung und in unmittelbarer Nähe zu ihren Motiven zu erleben.
Die Liebermann-Villa am Wannsee wird getragen von der 1995 gegründeten Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin e.V. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass das kulturhistorisch bedeutende Ensemble von Haus und Garten unter Denkmalschutz gestellt, restauriert und 1997 vom Berliner Abgeordnetenhaus zur musealen Nutzung bestimmt wurde.
Die Cranach Höfe
Schlossstraße 1 - Geschichte und Restaurierung
Seit 1518 zahlte Lucas Cranach der Ältere für den Hof in der Schlossstraße 1 nachweislich Steuern an die Stadtkämmerei. Er erwarb das Anwesen von den Erben des ersten Rektors der 1502 gegründeten Wittenberger Universität, des Arztes Martin Pollich von Mellerstadt (um 1455-1513).
Mittelalterlichen Ursprungs sind das Vorderhaus und die ersten Anbauten zur Elbstraße hin. An der südöstlichen Grundstücksecke haben sich Reste des mittelalterlichen Elbtores erhalten. Unter Lucas Cranach d.Ä. erfolgte 1540 der Bau des hinteren Seitenflügels, der zunächst wohl als Werkstattgebäude diente. Wenige Jahre später wurde der Südflügel errichtet, der dann die Malwerkstatt aufnahm. Dieser den Hof abschließende Querbau besaß ein großes Tor, durch das die in der Cranach-Werkstatt fertiggestellten Altartafeln unzerlegt abtransportiert werden konnten.
1550 verließ Cranach d.Ä. Wittenberg und folgte seinem Dienstherrn Johann Friedrich von Sachsen nach Augsburg, wo dieser gefangen gehalten wurde. Den Hof in der Schlossstraße übernahm sein Sohn Lucas Cranach d.J. (1515-1586), der hier die Malwerkstatt fortführte und umfangreiche Aufträge für die Fürstenhöfe in Weimar, Dresden, Dessau oder Berlin übernahm.
Die Fachwerkgebäude im Westen des Anwesens stammen aus dem 17. Jahrhundert und aus der Zeit um 1800, bergen aber ältere Gebäudeteile. Das Vorderhaus wurde um 1773 und nochmals um 1871 erneuert.
Martin Pollich von Mellerstadt betrieb in der Schlossstraße 1 die Wittenberger Apotheke. Im Jahr 1520 erhielt Cranach d.Ä. das Apothekenprivileg. Die Apotheke befand sich bis in die 40er Jahre des 16. Jahrhunderts hinein auf diesem Grundstück. Cranachs jüngste Tochter Anna heiratete den Apotheker Caspar Pfreundt, sie übernahmen das Haus Markt 4 und etablierten dort die Apotheke. 1799 wurde die Cranach-Apotheke wieder in die Schlossstraße 1 verlegt, wo sie sich auch heute noch befindet.
In der Cranach-Werkstatt wurde im 16. Jahrhundert der künstlerische Nachwuchs für die europäischen Fürstenhöfe ausgebildet. Die Cranach-Stiftung griff den Ausbildungsgedanken auf und gründete 1996 die Malschule, eine Kinder- und Jugendkunstschule. Als externes Expoprojekt wurden von 1997 bis 2000 die Werkstattgebäude (Südflügel, Südostflügel) saniert und ausgebaut. Zur Zeit wird das Vorderhaus saniert.
Im Jahr 2005 wurde die Cranach-Höfe zum Baudenkmal von nationaler Bedeutung erklärt.
Zu unserer Arbeit:
Verlegt wurden ca. 500 qm zuvor gesicherter alter Bestandsdielung aus Nadelhölzern, sowie 300 qm neue Dielung in verschiedenen Breiten und Längen.
Desweiteren wurden 150 qm Eiche massiv Dielung in einer Stärke von 40mm verlegt, Besonderheit hierbei war ein umlaufender Fries sowie verschiedene Wechsel nach historischem Vorbild. Im DG wurden 350 qm Mosaik Eiche verlegt zusätzlich wurden die Stufen zwischen Haupthaus und Nebengebäude angefertigt und verlegt.
Lohmühlenstraße Berlin Treptow
Mehrschichtparkett auf Fußbodenheizung in einem sehr schönen Mehrfamilienhaus mit Spreeblick. 750 qm Eiche 10mm Avangart Sortiert auf Fußbodenheizung. Verklebung mit Elastikklebstoff (lösungsmittelfrei)